Wien A bis K: Abendmahl Ankeruhr Augarten Belvedere Donaupark & Kaisermühlen Friedhof Hietzing Friedhof St. Marx Hauptbahnhof HGM Hochstrahlbrunnen Hrdlicka-Mahnmal Kaasgrabenkirche / Kaleidoskope: Sommer '13 Winter '14 Herbst '22 Herbst '23 Herbst '24 Sommer '25 / Karlskirche Kurpark Oberlaa // Wien L bis Z
Das Beste zum Schluss! (Teil 1)
Als Musiker und Kulturliebhaber kommt man an WIEN nicht vorbei. Leonard Bernsteins Zyklus der Beethoven-Sinfonien mit den Wiener Philharmonikern (1977–1979, daheim im ZDF gesehen) legte ein Samenkorn, das mit meinem ersten Besuch der Welthauptstadt der Musik 1986 aufging, als zarte Pflanze beim zweiten Besuch 1996 neue Nahrung erhielt und seit 2013, einem unvergesslichen Sommerurlaub mit Konzertauftritt im Großen Musikvereinssaal, und als Ergebnis etlicher weiterer Besuche, zu einem stattlichen Baum gewachsen ist. Ein Stück Heimat in der Fremde, mein spirituell-kulturelles Kraftzentrum ...
Kurpark Oberlaa
Die zweite Wiener Internationale Gartenausstellung 1974 – das, was man davon für erhaltungswürdig hielt und heute pflegt und hegt – kann heute als Kurpark Oberlaa erlebt werden. Von künstlich bis natürlich schön findet sich hier mancher für die großstädtische Naherholung bestens geeignete Winkel. Selbstverständlich mit U-Bahn-Anschluss und, sehr empfehlenswert, Kurkonditoriei Oberlaa mit schattigem Schanigarten direkt beim Haupteingang (oder -ausgang, je nachdem ...). Der japanische Teil ist leider nur mittwochs und samstags zugänglich.
Heeresgeschichtliches Museum
Die Zeiten der Verherrlichung von Krieg und Heer sind doch meistenteils vorbei. Diese Zeitenwende versucht auch das Heeresgeschichtliche Museum in Wien – die Dauerausstellungen werden daher sukzessive »adaptiert« und seit 2026 gibt es eine sehr instruktive Sonderausstellung namens »Gewalt – Gesellschaft. Österreich im Zeitalter der Weltkriege 1918 bis 1955« (für Österreich eine wahrscheinlich mindestens so schwierige Epoche wie für das Deutsche Reich / Deutschland im gleichen Zeitraum). Fotografieren ist dort unerwünscht, daher hier nicht im Album zu sehen. Stattdessen aber ein paar Impressionen aus anderen heeresgeschichtlichen Epochen, die im September 2026 zu sehen waren. Und das Museum selbst auch.
Das ganze letzte Abendmahl in Wien
Leonardo da Vinci schuf 1494–1497 ein weltberühmtes Wandfresko: »Das letzte Abendmahl Jesu Christi« im Kreise seiner zwölf Jünger. Es hängt in Mailand. Allerdings ist es unvollständig: Des Heilands Füße fehlen, weil man genau dort in späteren Zeiten einen Wanddurchbruch machte, um eine Tür zum Nebenraum einzubauen (siehe Wikipedia). Als der Römer Giacomo Raffaello in den Jahren 1805 bis 1814 eine Kopie direkt vom Original als Wandmosaik im Maßstab 1:1 fertigte, waren die Füße noch da.
Wer also Leonardo da Vincis ganzes Abendmahl sehen will, muss heuer nach Wien fahren, und im I. Bezirk die Minoritenkirche aufsuchen. Dort ist es allerdings – zu allen Jahreszeiten – etwas schummrig-dunkel, und der natürliche Lichteinfall durch die Kirchenfenster führt zu unschönen Reflexionen auf dem Bild, egal was man anstellt oder wo man sich hinstellt. Erst nach Jahren des Ärgerns hierüber entdeckte ich dank der Aufmerksamkeit eines anderen Besuchers ein kleines Kästchen. Da kann man eine Ein-Euro-Münze einwerfen und es für ein paar Minuten Licht werden lassen!
Friedhof Hietzing
»Der Tod? Das muss ein Wiener sein!« (Georg Kreisler) Zentralfriedhof, Friedhof St. Marx, Friedhof Grinzing – sollte man besucht haben. Aber auch der Hietzinger Friedhof hat etwas zu bieten. Am 10. Dezember 2025 ganz ganz viel Nebel, aber zu allen Zeiten auch ganz viele Gräber ganz berühmter Personen. Zum Beispiel: Robert Scheiwein (Solocellist Wiener Staatsoper/Philharmoniker), Hans Hollein, Josef Helmesberger, Gustav Klimt, Bundeskanzler Dollfuß, Alban Berg, Angehörige von Johann Strauss Sohn, Franz Grillparzer, Gottfried von Einem.
Streifzüge durch Wien (Sommer 2025)
In Wien muss man keine Fotomotive suchen! Einfach mit offenen Augen durch Gassen und Gärten streifen, und schon gehen einem die Augen über vor lauter tollen Motiven. Manche flüchtig, manche fix.
Haus des Meeres und Häusermeer ··· Schönbrunn ··· Rathaus ··· Burgtheater ··· Hofburgkapelle ··· Volksgarten ··· Republikdenkmal ··· Parlament ··· Krapfen ··· Sacher ··· Erstes Haus am Ring ··· Sisi ··· Hbf. ··· Alte und neue Gestalten ··· Neue Donau
Donaupark & Kaisermühlen
Eine ehemalige Mülldeponie wurde zum stadtnahen Erholungsgebiet mit Aussichtsturm, Eisenbahn, Wasserspielen, Papstwiese (Johannes Paul II. war da), Erinnerungen an Freiheitskämpfer und Heimat koreanischer Kultur. Die UNO residiert nur einen Katzensprung entfernt, und der Hochhauswahnsinn hat hier auch mittlerweile zugeschlagen.
Wien im Herbst 2024
Der Akademische Orchesterverein in Wien hatte mich eingeladen, bei der Aufführung von Gustav Mahlers erster Sinfonie im Großen Saal des Musikvereins am 17. November 2024 mitzuwirken (Klarinette 3). Die Zeit zwischen Hauptprobe und Aufführung habe ich für ein paar Unternehmungen in der herbstlichen Donaumetropole genutzt. Besonders am Tag der Generalprobe war das Wetter ganz fantastisch (kalt und klar). Hier sind ein paar Schnappschüsse meiner Highlights der Konzertreise.
Zu sehen gibt es:
- Wiener Staatsoper
- Albertina
- Minoritenkirche
- Judenplatz
- Musikverein
- Gloriette & Schlosspark Schönbrunn
- Denkmal der Republik
Kaasgrabenkirche im 19. Bezirk
Die Kaasgrabenkirche (Wallfahrtskirche Maria Schmerzen) steht im 19. Wiener Gemeindebezirk nur einen Steinwurf vom Grinzinger Friedhof entfernt in architektonisch geschickt genutzter Hanglage und, jedenfalls zur Bauzeit, in den Grinzing-Döblinger Weinbergen. Nicht ganz so alt wie viele andere Gotteshäuser der Donaumetropole, daher »neobarock«. Und wer eine schöne Stadtwanderung in Döbling beginnend vom Setagayapark, dem Heiligenstädter Park und dem Grinzinger Friedhof kommend von dort Richtung Westen zum Türkenschanzpark sich wendend (mit Unterwegshalt im Hugo-Wolff-Park) macht, wird dieses Juwel am Wegesrand zu schätzen wissen.
Kaleidoskop · Herbst 2023
Zwei herbstliche Wochen in Wien, mit Wandern am Wasser und auf den Wiener Hausbergen, Wellness und Weihnachtsstimmung sowie Musizieren mit Werken von Clara Wieck/Schumann und Anton Bruckner mit dem Akademischen Orchesterverein unter Leitung von Prof. Christian Birnbaum im Wiener Musikverein!
Kaleidoskop · Herbst 2022
Viele Fotos gibt es aus meinem herbstlichen Wien-Urlaub im Jahre 2022. Hier ist eine kleine Resterampe mit miszellanesen Preziosen rund um meine ganz persönliche »Wiener Philharmoniker-Festwoche« mit vier Veranstaltungen meines Lieblingsorchesters (Staatsoper, PhilharmoniX im Konzerthaus, Abonnementkonzert im Musikverein, Sonderkonzert im Konzerthaus).
Augarten
Zwischen Donau und Donaukanal erstreckt sich im zweiten Wiener Gemeindebezirk in einer Gegend, die einst Sumpf- und Auenlandschaft war, der Augarten. Daher der Name. Wie alle Parks in Wien, ist auch dieser bestens gepflegt und zumal bei schönem Sonntagswetter beliebt bei Alt und Jung. Leider war im II. Weltkrieg hier auch Platz für je einen Leit- und Flakturm, aber wo begegnet man nicht den Erinnerungen an Krieg und Gewaltherrschaft? Hier allerdings wirklich unübersehbar.
Friedhof St. Marx
Im 3. Wiener Gemeindebezirk versteckt sich der Biedermeier-Friedhof »St. Marx«, wo heute nicht mehr beerdigt wird, aber immerhin der eine oder andere bekannte »Name« begraben liegt. Vor allem aber hat man hier die Grabstelle Wolfgang Amadeus Mozarts ausfindig gemacht und schon vor langer Zeit schön hergerichtet. Wer sich aus dem 1. Bezirk mit der Straßenbahn auf den Weg zum Wiener Zentralfriedhof macht, kann einen Abstecher zu diesem Kleinod machen (oder auf dem Rückweg).
Oberes Belvedere · Schloss und Panorama
Am Oberen Belvedere-Schloss kann man eine der schönsten Aussichten auf Wien genießen, im Botanischen Garten der Natur ganz nahe kommen und überhaupt die Seele baumeln lassen.
Hochstrahlbrunnen am Schwarzenbergplatz
Der Hochstrahlbrunnen sprudelt seit 1873 frisches Wasser aus dem Wienerwald. Errichtet wurde er anlässlich der Fertigstellung der ersten Hochquellwasserleitung, die bis heute Trinkwasser aus dem Wienerwald nach Wien liefert. Ergänzt wurde das Bauwerk nach dem Zweiten Weltkrieg um ein Ehrenmal für die Sowjetische/Russische Armee, die Wien befreite.
Campus der Wirtschaftsuniversität (WU)
Frisch eingeweiht, schon fotografiert (2016).
Mahnmal gegen Krieg und Faschismus von Alfred Hrdlicka
Als es neu war, war es sehr umstritten. Aber das muss nichts heißen. In Wien ergeht es allem Neuen so.
Hauptbahnhof Wien
Im Mai 2015 noch sehr neu, heute immer noch sehr funktional, sehr groß und sehr weit (weg).
Kaleidoskop · Dezember 2014
Ein paar Impressionen aus dem dezemberlichen Wien des Jahres 2014 – ein Besuch, von dem ich manches mitgenommen und einiges auch nicht mitgenommen habe. Anlass für den Besuch war das vorletzte Tourneekonzert Udo Jürgens'..
Karlskirche · Kunst unter der Kuppel
In 2014 konnte man der Karlskirche (beinahe) aufs Dach steigen – himmlische Höhen, die sonst irdischen Wesen vorenthalten werden. Beim Schlendern durch Wien entdeckt und erlebt.
Ankeruhr am Hohen Markt · Figurenwanderung
Am Hohen Markt lohnt es sich, Punkt 12 Uhr Mittags auf die Uhr zu schauen. Zwölf bedeutende österreichische Persönlichkeiten schauen nämlich auch vorbei!
Kaleidoskop · Juni 2013
Ein paar Impressionen aus dem hochsommerlichen Wien des Jahres 2013 – ein Besuch, der meine Leidenschaft für diese Stadt neu entfachte und mir auch dank der Mitwirkung in einem Konzert des Akademischen Orchestervereins Wien im Großen Saal des Wiener Musikvereins unvergessen bleibt. Zugleich Auftakt für mittlerweile ungezählte Aufenthalte in der Welthauptstadt der Musik, was im Sommer 2013 freilich noch niemand ahnen konnte.